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Eine Frau die lächelnd nach zu den Rücksitzen des Autos blickt.

Elektroauto vs. Verbrenner – Wo ist die Strahlenbelastung am größten?

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Viele Besitzer von Elektroautos berichten über Unwohlsein, insbesondere während längerer Fahrten. Die Symptome reichen von Kribbeln in Armen und Beinen über Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu Konzentrationsschwäche und Übelkeit. Kann die Ursache dieser Beschwerden  in den elektromagnetischen Feldern liegen, die sowohl in Elektroautos als auch in herkömmlichen Verbrennern vorhanden sind? Und wo ist die Strahlenbelastung im Auto tatsächlich am größten?


Elektromagnetische Felder in Elektroautos und Verbrennern

Sowohl in Elektroautos als auch in Verbrennern sind wir von magnetischen Feldern umgeben. Diese entstehen überall dort, wo Strom fließt oder verbraucht wird. Typische Quellen sind die vielen elektrischen Komponenten wie Sitzheizung, elektrische Fensterheber und die Klimaautomatik. In E-Autos kommen zusätzlich noch der Hauptantriebsstrang und die große Batterie hinzu.

Generell gilt: Je höher die Ausstattung des Fahrzeugs, desto größer das Risiko elektromagnetischer Strahlung im Innenraum. Dies betrifft sowohl Verbrenner als auch Elektroautos. 


Untersuchungen zur Strahlenbelastung

Die wichtigsten Erkenntnisse der BfS‑Studie von 2025 zeigen:

  • Elektroautos verursachen nicht grundsätzlich höhere Magnetfelder als Verbrenner. In einem untersuchten Verbrenner war der maximale Messwert sogar höher als in den E‑ und Hybridfahrzeugen.

  • Die stärksten Felder treten meist im Fußraum vor den Vordersitzen auf.

  • Fahrweise beeinflusst die Feldstärke: Beim Beschleunigen und Bremsen entstehen höhere Werte als bei gleichmäßiger Fahrt.

  • Auch Verbrenner erzeugen Magnetfelder, etwa durch Sitzheizungen, Lüfter oder Fensterheber.

  • Beim Laden entstehen ebenfalls Magnetfelder, die zu Beginn kurzzeitig höher sein können, aber insgesamt unter gesundheitlich relevanten Grenzwerten bleiben.

Die zum Schutz der Gesundheit empfohlenen Höchstwerte werden zwar lokal teileweise überschritten, bleiben aber insgesamt unter den gesetzlichen Grenzwerten. Das BfS empfiehlt dennoch, Strahlenschutzaspekte bei der Fahrzeugentwicklung mitzudenken, da die Positionierung von Batterien, Hochvoltkabeln und Elektronik die Feldverteilung stark beeinflusst.


Fazit

Moderne Fahrzeuge sind heutzutage mit einer Vielzahl an technischen Komponenten ausgestattet, welche elektromagnetische Felder erzeugen. Die Unterschiede in der Strahlenbelastung zwischen Verbrennern und Elektroautos sind dabei eher gering. Trotz dieser Erkenntnisse fordert das BfS, dass bei der steigenden Anzahl von Elektrofahrzeugen ein adäquater Strahlenschutz für alle Insassen berücksichtigt und mögliche Expositionen minimiert werden sollten.


Quellennachweise zum Nachlesen

· Bundesamt für Strahlenschutz
· BfS zur Elektromobilität
· Weitere Messergebnisse auf EMF-Portal



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